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Grundsätze für Ihre Fitness

Bewegung soll Spaß machen, keine Frage. Statistiken zeigen, dass dies für 74% aller sich regelmäßig bewegenden Bundesbürger die wichtigste Motivation ist. Fitness (54%) und Kondition (27%). Angeblich abgeschlagen auf den hinteren Rängen rangiert dagegen die Einsicht, dass Sport auch gut für die Figur ist. So viel zu Statistiken. Denn eigentlich möchte doch fast jeder mit Hilfe von Bewegung ein paar Gramm Fett wegtrainieren.

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1. Finden Sie es mit dem Ernährungs-Check heraus

  Männer essen oft zu Fett und bewegen sich nicht ausreichend!

  • Körperliche Betätigung kann das Immunsystem stärken.
  • Trainierte Muskeln entlasten Knochen, Gelenke und v.a. die Wirbelsäule.
  • Ausdauersport wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.
  • Sport kann Alterungsprozesse hinauszögern.
  • Wer mit Spaß regelmäßig trainiert, wird mit Stress besser fertig.
  • Verbesserte körperliche Leistungsfähigkeit stärkt das Selbstvertrauen.

 

Für ein gesundes Training gelten folgende zehn Grundsätze:

1. Gesundheits-Check
Wenn Sie rauchen, unter Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten oder Diabetes leiden, ist ein Besuch beim Arzt nötig, bevor Sie sich für einen bestimmten Sport entscheiden. Das Gleiche gilt für Leute, die längere Zeit auf der faulen Haut lagen, erst mit über 35 Jahren anfangen zu trainieren oder einige Kilo zu viel wiegen.

2. Trainieren im richtigen Tempo
Beim Training ist das Timing entscheidend: Beginnen Sie langsam und steigern Sie kontinuierlich die Intensität, Häufigkeit und Dauer der Betätigung. Eine fachliche Anleitung in einem Verein, Lauftreff oder Fitnessstudio kann dabei helfen. Der Deutsche Sportärztebund e. V. empfiehlt, drei- bis viermal pro Woche für 20 bis 40 Minuten Sport zu treiben.

3. Verletzungen vorbeugen und ausheilen
Um sich beim Sport nicht zu verletzen, ist es wichtig, sich aufzuwärmen und Muskeln und Sehnen zu dehnen. Schmerzen sind Warnzeichen des Körpers. Im Zweifelsfall müssen Sie kürzer treten oder vorübergehend eine andere Sportart betreiben. Verletzungen brauchen Zeit zum Ausheilen.

4. Kleidung macht nicht den Sportler aus
Das Outfit muss nicht unbedingt modisch sein: Wichtig ist, dass es angemessen und praktisch ist. Das Material sollte luftdurchlässig sein und Feuchtigkeit leicht von innen nach außen gelangen können. Darüber hinaus nützt die schönste Ausrüstung wenig, wenn Sie nicht an das Wetter angepasst ist.

 5. Auf richtige Ernährung und regelmäßiges Trinken achten
Südländische Kost mit kohlenhydrat- und ballaststoffreichen Lebensmitteln ist ideal für jeden Sportler. Sie versorgt den Körper mit ausreichend „Power“ gewährleistet dennoch eine ausgewogene Zufuhr von Vitaminen, Mineral- und Nährstoffen. Die Kalorienzufuhr sollte dem Körpergewicht angepasst werden und der Flüssigkeitsverlust durch mineralhaltige Getränke ausgeglichen werden. Bei Hitze muss natürlich mehr getrunken werden.

6. Überbelastungen vermeiden
Sport soll Spaß machen und keine Qualen bereiten. Wenn Sie nach dem Sport eine „angenehme“ Müdigkeit spüren, liegen Sie mit Ihrem Trainingspensum genau richtig. Meist ist es besser, sich länger oder locker zu bewegen als kurz und heftig. Lassen Sie sich eventuell einen
Trainingspuls vom Sportarzt vorgeben, oder machen Sie seinen Laktat Test.

7. Erholungsphasen nach intensivem Training
Nach einer langen Bergtour, einem Tennisturnier oder intensivem Fitness-Training sollten sie auf Erholung achten und gut ausschlafen. Anschließend können auch „lockere“ Trainingseinheiten eingeplant werden.

8. Sportpausen
Auch wenn es für eingefleischte Sportler schwer ist: bei Erkältungen, Fieber, Gliederschmerzen oder sonstige akuten Erkrankungen ist eine Sportpause angesagt. Sie tun sich und ihrem Körper keinen Gefallen, wenn Sie trotzdem trainieren oder zu schnell wieder mit dem Sport beginnen.

9. Sport im Alter
Abwechslung ist im Alter alles: Die ideale Sportart für Rentner belastet alle Körperpartien gleichmäßig und fördert möglichst Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, fragen Sie Ihren Arzt nach dem besten Einnahmezeitpunkt und der empfohlenen Dosis. Tipps gibt Ihnen ein Sportmediziner in Ihrer Nähe.

10. Sport soll Spaß machen
In erster Linie aber soll Sport uns Vergnügen bereiten und Abwechslung in den Alltag bringen.

 

 

 

 

 

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